<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?>


    <rss version="2.0"
         xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
         xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom">
        <channel>
            <title>DIE LINKE. Fraktion im Landtag von Sachsen-Anhalt: RSS-Feed</title>
            <link>https://archiv.dielinke-fraktion-lsa.de/</link>
            <description></description>
            <language>de_DE</language>
            
                <copyright>DIE LINKE. Fraktion im Landtag von Sachsen-Anhalt</copyright>
            
            <pubDate>Sun, 08 Nov 2026 14:39:24 +0100</pubDate>
            <lastBuildDate>Sun, 08 Nov 2026 14:39:24 +0100</lastBuildDate>
            
            <atom:link href="https://archiv.dielinke-fraktion-lsa.de/themen/a-bis-z/a-z-ablage/feuerwehr/feed.rss" rel="self" type="application/rss+xml" />
            <generator>TYPO3 News</generator>
            
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-9526</guid>
                        <pubDate>Fri, 09 Aug 2024 12:01:39 +0200</pubDate>
                        <title>Links wirkt! Mehr finanzielle Anerkennung für das kommunale Ehrenamt und die Feuerwehren</title>
                        <link>https://archiv.dielinke-fraktion-lsa.de/nc/themen/a-bis-z/a-z-ablage/detail/news/links-wirkt-mehr-finanzielle-anerkennung-fuer-das-kommunale-ehrenamt-und-die-feuerwehren/</link>
                        <description></description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Mit unserem Antrag „Rahmenbedingungen für das kommunale Ehrenamt verbessern - Kommunale Entschädigungsverordnung überarbeiten - Ehrenamt stärken“ haben wir uns 2022 im Landtag von Sachsen-Anhalt für die Stärkung des Ehrenamtes eingesetzt (vgl. Drs. 8/1287). Denn kommunale Amts- und Mandatsträgerinnen sorgten und sorgen in ihren Kommunen dafür, dass vor Ort Demokratie gelebt und Gemeinschaft gestärkt wird. Insbesondere die geringe Aufwandsentschädigung für ehrenamtliche Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern hat in der Vergangenheit für Frust gesorgt.<br /> Mit der Änderung der Kommunal-Entschädigungsverordnung hat die Innenministerin auf eine zweijährige Debatte reagiert und eine Erhöhung der Höchstbeträge für die Aufwandsentschädigungen für Kommunalpolitikerinnen und Kommunalpolitiker als auch für die Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren angeordnet (vgl. PM 080/2024).</strong></p>
<p><br /> Dazu erklärt die linke Fraktionsvorsitzende <strong>Eva von Angern</strong>: „Die Anerkennung der Arbeit vor Ort durch Gemeinderäte, Ortsbürgermeisterinnen, Stadträte und Kreistagsmitgliedern ist ebenso wie die Arbeit der Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehre richtig und wichtig. In Zeiten von Hass und Hetze ist es die dringliche Aufgabe der Innenministerien diese Menschen zu schützen, die neben Beruf und Familie ihre persönliche Freizeit opfern, um der Gesellschaft zu dienen. Wenn Anfeindungen dazu führen, dass Menschen ihre kommunalen Ämter niederlegen, dann hilft auch eine Erhöhung der Aufwandsentschädigung um 20 Prozent nicht mehr.“</p>
<p><br /> <strong>Andreas Henke</strong> als Verantwortlicher für Feuerwehren in der Linksfraktion ergänzt: „Die Erhöhung der Aufwandsentschädigungen der Kameradinnen und Kameraden unserer freiwilligen Feuerwehren war längst überfällig und wir werden uns in den Kommunen als Linke dafür einsetzen, dass sie diese Pauschale auch schnellstens erhalten. Jedoch kann es nicht nur die Aufgabe der kommunalen Haushalte sein die Kameradinnen und Kameraden finanziell anzuerkennen. Zur Anerkennung gehören auch finanzielle Mittel für die Städte und Gemeinden, um die Feuerwehren mit Fahrzeugen, technischen Equipment und Bekleidung optimal für ihre Einsätze auszurüsten.“</p>
<p>Magdeburg, 9. August 2024</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Andreas Henke</category>
                            
                                <category>Eva von Angern</category>
                            
                                <category>Feuerwehr</category>
                            
                                <category>Kommunalpolitik</category>
                            
                        
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-9454</guid>
                        <pubDate>Tue, 09 Apr 2024 10:52:54 +0200</pubDate>
                        <title>Sachsen-Anhalt muss mehr in den Zivil- und Katastrophenschutz investieren</title>
                        <link>https://archiv.dielinke-fraktion-lsa.de/nc/themen/a-bis-z/a-z-ablage/detail/news/sachsen-anhalt-muss-mehr-in-den-zivil-und-katastrophenschutz-investieren/</link>
                        <description></description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong><em>Zum aktuellen Bericht in der MZ über den Katastrophenschutz in Sachsen-Anhalt betont Andreas Henke, Sprecher für Katastrophenschutz der Fraktion Die Linke:</em></strong></p>
<p>„Was für den Katastrophenschutz gilt, muss angesichts verschärfter geopolitischer Bedingungen erst recht für den Zivilschutz gelten. Bei möglichen bewaffneten Konflikten dürfen Menschen nicht sich selbst überlassen und vor allem nicht schutzlos bleiben! Wir fordern die Landesregierung auf, sich umgehend beim Bund für die Schaffung von Schutzräumen in Sachsen-Anhalt stark zu machen. Dass der Bund bisher keine Schutzräume in Ostdeutschland plant, ist eine wiederholte Deklassierung der Menschen in den ostdeutschen Bundesländern.</p>
<p>Die Landesregierung macht zu wenig für den Katastrophenschutz im Land und handelt zu langsam. Es ist unverantwortlich, dass die Landesregierung dringend notwendige Investitionen und Gesetzesreformen des Katastrophenschutzes weiter verzögert. Die Landesregierung geht viel zu leichtfertig mit der Sicherheit der Menschen im Land um. Sie darf den Katastrophenschutz nicht weiter so stiefmütterlich behandeln, sondern muss dringend die Versprechen einlösen, die die Landesregierung 2021 den Menschen in Sachsen-Anhalt gegeben hat.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Magdeburg, 9. April 2024</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Andreas Henke</category>
                            
                                <category>Presseerklärung</category>
                            
                                <category>Feuerwehr</category>
                            
                                <category>Inneres</category>
                            
                                <category>Öffentliche Sicherheit</category>
                            
                        
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-9436</guid>
                        <pubDate>Tue, 19 Mar 2024 12:03:00 +0100</pubDate>
                        <title>Zivilschutzübungen sind nicht zielführend – stattdessen braucht es Investitionen für Zivil- und Katastrophenschutz</title>
                        <link>https://archiv.dielinke-fraktion-lsa.de/nc/themen/a-bis-z/a-z-ablage/detail/news/zivilschutzuebungen-sind-nicht-zielfuehrend-stattdessen-braucht-es-investitionen-fuer-zivil-und-kata/</link>
                        <description></description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong><em>Zur Diskussion um Zivilschutzübungen an Schulen in Sachsen-Anhalt betont Andreas Henke, Sprecher für Katastrophenschutz der Fraktion Die Linke:</em></strong></p>
<p>„Zivilschutzübungen bedeuten nicht allein, sich auf einen Kriegsfall vorzubereiten! Diese Panikmache ist nicht zielführend, weil sie einzig und allein die Menschen im Land verunsichert und Ängste verbreitet! Wichtig ist vielmehr, dass sich die Landesregierung klarmacht, dass wir gar keine ausreichende Infrastruktur für den Zivil- und Katastrophenschutz haben. Es fehlen beispielsweise flächendeckend intakte Schutzräume in den Kommunen sowie Landesreserven.</p>
<p>Es ist unverantwortlich, dass die Landesregierung dringend notwendige Investitionen und Gesetzesreformen des Katastrophenschutzes weiter verzögert. Schon 2021 hat die Landesregierung den Aufbau einer Landesreserve an Material zum Katastrophenschutz sowie zentrale Anlagen zur Notstromversorgung versprochen. Bisher sind diese Versprechungen jedoch nicht umgesetzt und werden weiter auf die lange Bank geschoben.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Magdeburg, 19. März 2024</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Andreas Henke</category>
                            
                                <category>Presseerklärung</category>
                            
                                <category>Feuerwehr</category>
                            
                                <category>Inneres</category>
                            
                        
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-9392</guid>
                        <pubDate>Wed, 24 Jan 2024 11:19:30 +0100</pubDate>
                        <title>Parlamentarische Initiativen zur 27. Sitzungsperiode des Landtages</title>
                        <link>https://archiv.dielinke-fraktion-lsa.de/nc/themen/a-bis-z/a-z-ablage/detail/news/parlamentarische-initiativen-zur-27-sitzungsperiode-des-landtages-1/</link>
                        <description></description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong><em>Folgende eigenständige parlamentarische Initiativen bringt die Fraktion Die Linke zur Landtagssitzung vom 25. bis 26. Januar ein:</em></strong></p>
<p><strong>Antrag: Kommunale Selbstverwaltung wiederherstellen </strong><a href="https://padoka.landtag.sachsen-anhalt.de/files/drs/wp8/drs/d3606dan.pdf" target="_blank"><strong>(Drs. 8/3606)</strong></a></p>
<p>Seit Jahren klagen Gemeinden in Mansfeld-Südharz vor Gericht gegen die Höhe der Kreisumlagen. Mit der Entscheidung der Gerichte wurde klargestellt, dass die Gemeinden Recht bekommen und sie weniger Kreisumlage an den Landkreis Mansfeld-Südharz entrichten. Die soll dazu führen, dass die Gemeinden wieder in der Lage sind, ihre gesetzlichen Aufgaben zu erfüllen und Handlungsspielräume für eigene Gestaltungsoptionen bekommen. Die Landkreise finanzieren sich ausschließlich über die Kreisumlage und die finanziellen Zuwendungen des Landes. Die Entscheidung des OVG Magdeburg hat zur Folge, dass deutlich weniger Mittel aus der Kreisumlage in den Landkreis Mansfeld-Südharz fließen werden. Da der Landkreis seinen gesetzlichen Aufgaben nachkommen muss, sind die Finanzbeziehungen mit dem Land schnellstmöglich so zu regeln, dass der Landkreis vom Land entsprechend finanziell ausgestattet werden muss.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Antrag: Unser täglich Brot ist in Gefahr </strong><a href="https://padoka.landtag.sachsen-anhalt.de/files/drs/wp8/drs/d3619dan.pdf" target="_blank"><strong>(Drs. 8/3619)</strong></a></p>
<p>Der Unmut der Landwirte hat sich über Jahre aufgestaut. Vertrauen in die Politik muss wiederaufgebaut werden, dazu soll schnellstmöglich ein Agrargipfel einberufen werden. Es geht um gesellschaftliche Wertschätzung, um Respekt vor Arbeit und um Anerkennung von Lebensleistungen. Der tierwohlgerechte Umbau der Ställe ist eine große Aufgabe, die zusätzliche finanzielle Belastungen für die Landwirt:innen bedeuten. Um dieses Anliegen des Tierwohls zu unterstützen, wollen wir nach dem Thüringer Modell eine Förderung im Land entwickeln. Der Boden bleibt das wichtigste Produktionsmittel der Landwirtschaft und eine endliche Ressource. Das birgt auch die Gefahr des Verlustes der Vielfalt der Agrarstrukturen. Die Linke fordert die Umsetzung der vorgeschlagenen Maßnahmen der „Borchert Kommission“ und „Zukunftskommission Landwirtschaft“.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Antrag: Hilfe für Hilfeleistende jetzt! Katastrophenschutz stärken! </strong><a href="https://padoka.landtag.sachsen-anhalt.de/files/drs/wp8/drs/d3604dan.pdf" target="_blank"><strong>(Drs. 8/3604)</strong></a></p>
<p>Das jüngste Hochwasserereignis zum Jahresanfang hat erneut gezeigt, dass Großschäden verursachende Extremwetterlagen kaum vermeidbar sind. Die Auswirkungen auf Menschen, Natur, öffentliche Infrastruktur, Verkehr, Wirtschaft und Landwirtschaft sind groß, teils fatal. Die Rettung von Menschen und Schutz ihrer Unversehrtheit steht dabei an erster Stelle. Umso dringender ist die Aufgabe, aus vergangenen Großschadensereignissen Erfahrungen zu bündeln und diese in eine zukunftsfeste Stärkung des Bevölkerungs- und Katastrophenschutzes münden zu lassen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Antrag: CSD-Veranstaltungen besser schützen – Vielfalt stärken </strong><a href="https://padoka.landtag.sachsen-anhalt.de/files/drs/wp8/drs/d3607dan.pdf" target="_blank"><strong>(Drs. 8/3607)</strong></a></p>
<p>2023 gab es zahlreiche Übergriffe gegen CSD-Paraden in Sachsen-Anhalt. Die überwiegende Mehrzahl der Angriffe ist rechts motivierter Gewalt zuzuordnen. Die Befassung im Ausschuss für Inneres und Sport hat dabei auch Fehler der Polizei und Lücken im Umgang der Polizei des Landes mit dem Schutz von CSD-Veranstaltungen und insbesondere den Rechten von Betroffenen von Straftaten offengelegt. Gleichzeitig hat die Befassung gezeigt, dass beispielsweise der Einsatz von LSBTTI-Ansprechpersonen der Polizei ein sinnvolles Element polizeilicher Begleitung von CSD-Veranstaltungen ist. Es soll die Grundlage geschaffen werden, um in der Polizei begonnene Auswertung der Einsätze wie auch die begonnene parlamentarische Befassung in einem geordneten Verfahren voranzutreiben, um konkrete Handlungsansätze für einen verbesserten Schutz von CSD-Veranstaltungen zu identifizieren.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Antrag: Produktionsstandorte und Arbeitsplätze der Solarindustrie in Ostdeutschland retten </strong><a href="https://padoka.landtag.sachsen-anhalt.de/files/drs/wp8/drs/d3625dan.pdf" title="Link to Youtube" target="_blank" class="link-extern">(Drs. 8/3625)</a></p>
<p>Die jetzigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen drohen zu einem vollständigen Verlust der Solarindustrie zu führen. Deshalb sind Gegenstrategien adäquat der europäischen Antwort im Bereich der Halbleiterindustrie notwendig, gerade auch vor dem Hintergrund der Bedeutsamkeit der Solarindustrie als Schlüsselindustrie für den Ausbau der Erneuerbaren Energien und damit dem Erhalt der wirtschaftlichen Entwicklung in Sachsen-Anhalt. Als ehemalig bedeutsamster Standort der Solarindustrie hat Sachsen-Anhalt mit Thalheim ein besonderes Interesse am Erhalt der Solarindustrie und muss dies auf der Bundesebene deutlich machen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Antrag: Lernmittelkosten dürfen keine Hürden für Bildungsteilhabe sein – Lernmittelentlastung ausweiten </strong><a href="https://padoka.landtag.sachsen-anhalt.de/files/drs/wp8/drs/d3608dan.pdf" target="_blank"><strong>(Drs. 8/3608)</strong></a></p>
<p>In Sachsen-Anhalt besteht seit der Einführung des einkommensunabhängigen Leihverfahrens mit der Lernmittelkostenentlastung die Möglichkeit, Schulbücher und digitale Lernmittel gegen eine Leihgebühr zu erhalten. Die Linke will die bestehende Leihgebühr von drei Euro auf zwei Euro oder ein Euro reduzieren. Bisher sind jedoch Bezieher:innen von Wohngeld oder Kindergeldzuschlag davon ausgeschlossen. In Anbetracht der gestiegenen Kosten in allen Lebensbereichen und den entsprechenden Belastungen für Familien ist es mehr als notwendig, den Kreis an Berechtigten zu erweitern.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Magdeburg, 24. Januar 2024</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Eva von Angern</category>
                            
                                <category>Fraktion</category>
                            
                                <category>Presseerklärung</category>
                            
                                <category>Energiepolitik</category>
                            
                                <category>Feuerwehr</category>
                            
                                <category>Inneres</category>
                            
                                <category>LSBTTI</category>
                            
                                <category>Öffentliche Sicherheit</category>
                            
                                <category>Soziales</category>
                            
                                <category>Wirtschaft</category>
                            
                        
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-9377</guid>
                        <pubDate>Wed, 10 Jan 2024 10:28:02 +0100</pubDate>
                        <title>Landesregierung macht zu wenig für den Katastrophenschutz – Versprechungen müssen endlich eingelöst werden</title>
                        <link>https://archiv.dielinke-fraktion-lsa.de/nc/themen/a-bis-z/a-z-ablage/detail/news/landesregierung-macht-zu-wenig-fuer-den-katastrophenschutz-versprechungen-muessen-endlich-eingeloest/</link>
                        <description></description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong><em>Die aktuellen Statements der Landesregierung zum Thema Hochwasserschutz sowie die parlamentarische Anfrage zum Thema Katastrophenschutz kommentiert Andreas Henke, Sprecher für Katastrophenschutz der Fraktion Die Linke im Landtag:</em></strong></p>
<p>„Die Landesregierung macht zu wenig für den Katastrophenschutz im Land und handelt zu langsam. Hochwasser und Extremwetterereignisse bedrohen die Menschen in Sachsen-Anhalt nicht zum ersten Mal. Es ist unverantwortlich, dass die Landesregierung dringend notwendige Investitionen und Gesetzesreformen des Katastrophenschutzes weiter verzögert. Die Landesregierung geht viel zu leichtfertig mit der Sicherheit der Menschen im Land um. Schon 2021 hat die Landesregierung die dringend nötige Anpassung der Richtline zur Umsetzung des Kommunalen Hochwasserschutzes versprochen, damit die klimatischen Veränderungen im Land im Hochwasserschutz verankert und angegangen werden. Auch der Aufbau einer Landesreserve an Material zum Katastrophenschutz sowie zentrale Anlagen zur Notstromversorgung wurden durch die Landesregierung versprochen. Bisher sind diese Versprechungen jedoch nicht umgesetzt und werden weiter auf die lange Bank geschoben.</p>
<p>Für Die Linke lautet das Gebot der Stunde: Schnelle und unbürokratische Hilfen für betroffene Menschen und Kommunen durch einen Hilfsfonds von Bund und Land. Der Ministerpräsident darf den Katastrophenschutz nicht weiter so stiefmütterlich behandeln, sondern muss dringend die Versprechen einlösen, die seine Landesregierung 2021 den Menschen in Sachsen-Anhalt gegeben hat.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;<a href="/fileadmin/user_upload/KA_Katastrophenschutz_8_1884.pdf" title="download link" class="link-download">Hier finden Sie die entsprechende Anfrage an die Landesregierung.</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Magdeburg, 10. Januar 2024</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Andreas Henke</category>
                            
                                <category>Presseerklärung</category>
                            
                                <category>Feuerwehr</category>
                            
                                <category>Inneres</category>
                            
                        
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-9138</guid>
                        <pubDate>Fri, 03 Feb 2023 14:14:15 +0100</pubDate>
                        <title>Debatte im Landtag zum Feuerwehr-Führerschein wird zur Posse – die Koalition muss jetzt umsteuern</title>
                        <link>https://archiv.dielinke-fraktion-lsa.de/nc/themen/a-bis-z/a-z-ablage/detail/news/debatte-im-landtag-zum-feuerwehr-fuehrerschein-wird-zur-posse-die-koalition-muss-jetzt-umsteuern/</link>
                        <description></description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong><em>Die Fraktion DIE LINKE kritisiert den Verlauf der Debatte um den Feuerwehr-Führerschein im Landtag und der Förderung der Feuerwehren in den Kommunen. Dazu betont Andreas Henke, Sprecher für Bevölkerungsschutz und Feuerwehren der Fraktion DIE LINKE:</em></strong></p>
<p>„DIE LINKE kämpft seit Jahren für mehr finanzielle Unterstützung der Feuerwehren. Ob es marode Wachen und Gerätehäuser, fehlende Schutzkleidung oder fehlende Zuweisungen durch die Feuerschutzsteuer sind – die Koalition setzt gerade alles daran, dass es den Feuerwehren im Land nur noch schwerer gemacht wird. In den Ausschüssen des Landtags hat die Fraktion DIE LINKE die Fortführung der Fahrerlaubnis-Förderung über 264.000 Euro gefordert. Ebenso sollten die Zuweisungen aus der Feuerschutzsteuer um 3 Millionen Euro gesteigert werden. All das haben CDU, SPD und FDP komplett abgelehnt, obwohl der Handlungsbedarf akut ist. Damit wird der Katastrophenschutz im Land zum Spielball.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong><em>Christina Buchheim, kommunalpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, weiter:</em></strong></p>
<p>„Wenn es um Sicherheit und elementare Daseinsfürsorge in den Kommunen Sachsen-Anhalts geht, dürfen die Feuerwehren nicht weiter nachrangig behandelt werden. Die Abgeordneten aus CDU, SPD und FDP zeigen sich fast jede Woche auf schönen Bildern mit Feuerwehrleuten, streichen aber parallel dazu im Landtag dringend benötigte Mittel für die Feuerwehren. Wenn die Koalition so weitermacht, werden künftig Feuerwehr- und Rettungsfahrzeuge in den Wachen stehen bleiben müssen, weil kaum ein Feuerwehrmann noch einen Führerschein für die großen, schweren Fahrzeuge hat. So kann es nicht weitergehen! DIE LINKE hat sich seit November letzten Jahres für mehr Förderung der Feuerwehren starkgemacht. Wir werden uns weiter dafür einsetzen, dass die Landesregierung die Bedarfe der Feuerwehren vollständig erhebt und endlich handelt, damit die Feuerwehren einsatzfähig bleiben.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Chronologie zum Feuerwehr-Führerschein im Landtag und seinen Ausschüssen:</strong></p>
<p>17.11.2022: Antrag der Fraktion DIE LINKE, den Feuerwehr-Führerschein im Ausschuss für Inneres und Sport zu beraten</p>
<p>01.12.2022: Erste Beratung des Haushaltsentwurfs; Nachfrage, der Fraktion DIE LINKE nach Gründen für die Einstellung der Förderung des Führerscheinerwerbs</p>
<p>11.01.2023: Änderungsanträge der Fraktion DIE LINKE zum Landeshaushalt: Förderung des Fahrerlaubniserwerbs über 264.000 Euro soll fortgeführt und die Erhöhung der Zuweisungen aus der Feuerschutzsteuer um 3 Millionen Euro gesteigert werden</p>
<p>12.01.2023: Beide Anträge der Fraktion DIE LINKE werden im Ausschuss für Inneres und Sport durch die Koalition abgelehnt</p>
<p>18.01.2023: Auch im Finanzausschuss werden die von der Fraktion DIE LINKE vorgeschlagenen Erhöhungen der Budgets durch die Koalition abgelehnt</p>
<p>27.01.2023: Alternativantrag der Fraktion DIE LINKE im Zuge der Landtagssitzung auf Fortsetzung der Förderung des Fahrerlaubniserwerbs – Ablehnung durch die Koalition</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Magdeburg, 3. Februar 2023</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Andreas Henke</category>
                            
                                <category>Christina Buchheim</category>
                            
                                <category>Presseerklärung</category>
                            
                                <category>Feuerwehr</category>
                            
                                <category>Finanzen</category>
                            
                                <category>Kommunalpolitik</category>
                            
                        
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-8577</guid>
                        <pubDate>Wed, 07 Apr 2021 12:06:48 +0200</pubDate>
                        <title>Probleme der Feuerwehren bleiben weiter ungehört</title>
                        <link>https://archiv.dielinke-fraktion-lsa.de/nc/themen/a-bis-z/a-z-ablage/detail/news/probleme-der-feuerwehren-bleiben-weiter-ungehoert/</link>
                        <description></description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong><em>Die Anhörung zum Gesetzesentwurf zur Stärkung des Ehrenamtes im heutigen Sozialausschuss eröffnete im Bereich der Feuerwehren weitere dringende Handlungsfelder. So nahm die Jugendfeuerwehr im Landesfeuerwehrverband Sachsen-Anhalt e. V. die Gelegenheit wahr, erneut auf lang geforderte und bisher nicht erfüllte Punkte aufmerksam zu machen. Hierzu erklärt Katja Bahlmann, Sprecherin für Feuerwehr, Rettungsdienst und Katastrophenschutz der Fraktion DIE LINKE:</em></strong></p>
<p>„Die Jugendfeuerwehren fordern die Aufnahme der Funktion des Kinderfeuerwehrwartes in die Laufbahnverordnung des Landes, die Einsetzung eines fachlich kompetenten Partners im Ministerium in Form eines Landesbranddirektors, die Rückbenennung des Instituts für Brand- und Katastrophenschutz in „Landesfeuerwehrschule“, den Abbau bürokratischer Hürden sowie eine Vereinfachung in der Zuwendungspraxis. Insgesamt sieben weitere Forderungen beinhaltet die Stellungnahme der Jugendfeuerwehr zusätzlich zu den Ausführungen zum Gesetz selbst.</p>
<p>Diese Forderungen der Jugendfeuerwehr bleiben aller Wahrscheinlichkeit nach weiterhin von den Regierungsparteien ungehört. Die Kenia-Koalition weigert sich weiterhin die Einsetzung eines Landesfeuerwehrbeirates voranzutreiben und lässt die Feuerwehren im Regen stehen. Allein die Finanzierung von Feuerwehrgerätehäusern und Fahrzeugen wird die Feuerwehren im Land nicht handlungsfähig halten. Dazu braucht es vielmehr die Würdigung des Ehrenamtes und diese vermissen die Feuerwehren und auch DIE LINKE in Sachsen-Anhalt sehr. Wir bleiben dran, auch in der 8. Wahlperiode!“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Magdeburg, 7. April 2021</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Katja Bahlmann</category>
                            
                                <category>Feuerwehr</category>
                            
                                <category>Inneres</category>
                            
                        
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-8557</guid>
                        <pubDate>Fri, 12 Mar 2021 15:44:36 +0100</pubDate>
                        <title>Impfangebote auch für Feuerwehrleute schnell ermöglichen</title>
                        <link>https://archiv.dielinke-fraktion-lsa.de/nc/themen/a-bis-z/a-z-ablage/detail/news/impfangebote-auch-fuer-feuerwehrleute-schnell-ermoeglichen/</link>
                        <description></description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong><em>Nach der Berichterstattung über ausbleibende Impfungen für Feuerwehrleute haben sich Eva von Angern und Thomas Lippmann, Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE, in einem offenen Brief an den Landesfeuerwehrverband Sachsen-Anhalt gewendet:</em></strong></p>
<p>„Die Überarbeitung der Impfverordnung zu Gunsten der Feuerwehrleute teilen wir ausdrücklich. Wir sind der Meinung, dass auch die Angehörigen der Feuerwehren ebenso wie die Polizist*innen zu dem Personenkreis gehören, die für die Daseinsvorsorge und für die Aufrechterhaltung zentraler staatlicher Funktionen eine Schlüsselstellung besitzen. Da es für die Polizei bereits entsprechende Impfangebote gegeben hat, sollte es diese unserer Meinung nach auch für die Feuerwehren im Land geben.</p>
<p>Allerdings würde auch die von Ihnen geforderte Höherstufung der Angehörigen der Feuerwehren nicht dazu führen, dass sehr zeitnah mit einer Impfung der Kamerad*innen zu rechnen ist, was auf unsere entschiedene Kritik trifft. Aufgrund der nach wie vor zu geringen Menge an verfügbaren Impfstoffen und einer Reihe logistischer Probleme ist der Fortschritt bei den Impfungen weiterhin beschämend gering. Wir hoffen, dass sich das Impftempo in der nächsten Zeit deutlich erhöht. Wir hoffen darüber hinaus, dass es bis dahin zu keinen Corona-Infektionen durch das Einsatzgeschehen bei den Angehörigen der Feuerwehren kommt.“</p>
<p><a href="/fileadmin/user_upload/2021-03-12__Antwort_auf_den_Offenen_Brief_des_Landesfeuerwehrverbandes_zur_UEberarbeitung_der_Impfverordnung_.pdf" title="download link" class="link-download">Hier finden Sie den offenen Brief der Fraktion DIE LINKE.</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Magdeburg, 12. März 2021</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Eva von Angern</category>
                            
                                <category>Thomas Lippmann</category>
                            
                                <category>Presseerklärung</category>
                            
                                <category>Feuerwehr</category>
                            
                                <category>Gesundheit</category>
                            
                        
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-8270</guid>
                        <pubDate>Thu, 11 Jun 2020 17:32:00 +0200</pubDate>
                        <title>Katja Bahlmann zu TOP 14: Feuerwehren im Ehrenamt nicht beschneiden</title>
                        <link>https://archiv.dielinke-fraktion-lsa.de/nc/themen/a-bis-z/a-z-ablage/detail/news/katja-bahlmann-zu-top-14-feuerwehren-im-ehrenamt-nicht-beschneiden/</link>
                        <description></description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Sehr geehrte Frau Präsidentin, liebe Kolleginnen und Kollegen,</p>
<p>Mit dem Antrag „Feuerwehren im Ehrenamt nicht beschneiden“ haben wir im Dezember 2019 wahrscheinlich einen wunden Punkt der Landesregierung berührt. War es doch vor Antragstellung ein dreiviertel Jahr nicht möglich, den Feuerwehren eine überarbeitete Satzung zur auskömmlichen Entschädigung für ihre so bedeutungsvolle ehrenamtliche Aufgabe Brandschutz zur Verfügung zu stellen. Nein, es wurde Verwirrung gestiftet und es sollte Einschnitte geben, die nicht hinnehmbar gewesen wären. Erst nach diesem Antrag sah sich wahrscheinlich das Referat 24 unter Zugzwang zu reagieren und stellte im Januar 2020 ein entsprechendes Papier vor. Da es durch Ausschussüberweisung des Antrags möglich war, die Feuerwehren zur Diskussion im Fachgespräch mit an den Tisch zu holen und ihnen endlich die Gelegenheit gegeben wurde, vor den Abgeordneten des Parlamentes ihre Sicht der Dinge auf die Tätigkeit der Feuerwehren zu schildern, sehen wir den Antrag in der Sache als erfolgreich an. Im Fachgespräch wurden mehrfach Missstände im Rahmen der Zusammenarbeit zwischen Innenministerium, dem Referat 24 und den Feuerwehren aufgeworfen, die es auszuräumen gilt und welche wir aufgreifen werden, um weitere parlamentarische Initiativen auf den Weg zu bringen. Ich glaube, das ist genau die Wertschätzung, die sich die Feuerwehren in unserem Land wünschen – reden allein reicht da nicht.</p>
<p>Die nun durch den Ausschuss für Inneres und Sport vorgelegte Beschlussvorlage zum Antrag sehen wir als ernüchternd an, denn außer der verbalen Würdigung der Arbeit der Feuerwehren wird die neue Entschädigungssatzung in mancher Kommunen nur ein Papiertiger bleiben. Denn so lange das Land die Kommunen finanziell nicht so ausstatten, dass sie auch in der Lage sind, die angehobenen Höchstsätze für ehrenamtlich Feuerwehrtätigkeit zu zahlen, so lange werden die Kameradinnen und Kameraden die erwähnte Wertschätzung nicht tatsächlich spüren. Diese Kritik können Sie gern nochmal als Denkanstoß mitnehmen. Zur Beratung im Ausschuss hatten wir zudem eine Beschlussempfehlung vorgelegt, welche unter anderem den Prüfauftrag an die Landesregierung enthielt, das Brandschutz- und Hilfe-leistungsgesetz dahingehend zu untersuchen, ob und welche Möglichkeiten für die Einführung eines teilhauptamtlichen Hilfe-leistungssystems in Sachsen-Anhalt bestehen. Ich denke, dass wäre für die kommunale Pflichtaufgabe Brandschutz ein echter Schritt in Richtung Zukunftsfähigkeit gewesen. So müssen wir wahrscheinlich weiterhin mit offenen Briefen von enttäuschten Feuerwehrmännern und -frauen rechnen und ich finde zurecht. Mein Dank an dieser Stelle gilt all jenen, die nicht müde werden für die Feuerwehren einzustehen, die nicht müde werden sich ehrenamtlich in den Feuerwehren zu engagieren – und immer wieder den Finger in die Wunde legen. Ich für meinen Teil und wir als Fraktion, bleiben weiterhin an der Seite der Feuerwehren in diesem Land, darauf können Sie sich alle verlassen – herzlichen Dank!</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Katja Bahlmann</category>
                            
                                <category>Reden</category>
                            
                                <category>Feuerwehr</category>
                            
                                <category>Öffentliche Sicherheit</category>
                            
                        
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-8254</guid>
                        <pubDate>Thu, 04 Jun 2020 15:33:37 +0200</pubDate>
                        <title>Probleme im forstwirtschaftlichen und brandschutztechnischen Bereich müssen dringend gelöst werden</title>
                        <link>https://archiv.dielinke-fraktion-lsa.de/nc/themen/a-bis-z/a-z-ablage/detail/news/probleme-im-forst-und-brandwirtschaftlichen-bereich-muessen-dringend-geloest-werden/</link>
                        <description></description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong><em>Zum mittlerweile gelöschten Waldbrand an der Roßtrappe im Harz erklären die forstpolitische Sprecherin Kerstin Eisenreich und die Sprecherin für Brand- und Katastrophenschutz, Katja Bahlmann: </em></strong><br /> <br /> „Zwar ist der Waldbrand an der Roßtrappe im Harz mittlerweile gelöscht. Er hat aber eine Vielzahl an Problemen im forstwirtschaftlichen und brandschutztechnischen Bereich aufgezeigt, die zwingend gelöst werden müssen, damit sich ein solches Szenario nicht wiederholt.<br /> <br /> Bereits das dritte Jahr in Folge hat das Land mit einer Dürre zu kämpfen, die die Waldbrandgefahr ohnehin erhöht. Verstärkt wird diese Gefahr durch nicht beseitigtes Bruchholz, das dem Borkenkäfer zum Opfer fiel. Im Fall des Waldbrandes an der Roßtrappe ergab sich in Sachen Brandbekämpfung zudem ein geographisches und geologisches Problem. Aber auch generell sind die Wege in den Wäldern des Landes in einem schlechten Zustand. Die Fraktion DIE LINKE fordert vor diesem Hintergrund eine deutliche Aufstockung des Personals im Forstbereich. Nur so kann die Bewirtschaftung und Pflege des Waldes entsprechend so gewährleistet werden, dass Waldbrandrisikofaktoren gemindert werden können. Dazu gehört etwa die Pflege und Wartung von Brandschutzstreifen und die Instandhaltung sowie regelmäßige Reinigung vorhandener Teiche.<br /> <br /> Die verschärfte klimatische Situation erfordert aber auch mehr Personal bei den Feuerwehren. Die Waldbrände belasten die ehrenamtlichen Feuerwehren mehr als der allgemeine Brandschutz, und das bei einer prekären Personalsituation, da über Jahre hinweg versäumt wurde, die ehrenamtliche Feuerwehrtätigkeit so zu honorieren, wie es nötig wäre. Zudem muss die Ausstattung der Feuerwehren für die besonderen Lagen bei Wald- und Flächenbränden unbedingt verbessert werden. Löschhubschrauber, Wassertankrucksäcke, geländegängige Fahrzeuge bzw. Spezialausstattungen können von den Kommunen nicht finanziert werden.&nbsp; Hier ist das Land gefragt, in Gebieten mit erhöhter Waldbrandgefahr entsprechendes Gerät anzuschaffen und breitzustellen.<br /> <br /> Das System zur Bekämpfung von Waldbränden in Sachsen-Anhalt ist zudem laut Auskunft des Landeszentrum Wald bereits 50 Jahre alt und dementsprechend für heutige Einsatzsituationen unzureichend. Daher muss ein situationsangepasster Ausbau dieses Systems stattfinden, um für die Feuerwehren und Kommunen Handlungsfähigkeit zu gewährleisten<br /> Positiv ist zu sehen, dass das System der Löschwasserentnahmestellen in den Wäldern zukünftig ausgebaut werden soll. So lange das System nicht auf&nbsp; die 10.000 Löschwasserentnahmestellen bzw. mobile Löschwasserbehälter aufgestockt worden ist, muss das Land den Löschwassertransport aus der Luft finanzieren, um den Schaden durch Waldbrände so gering wie möglich zu halten.<br /> <br /> Sachsen-Anhalt sollte sich in brandschutztechnischen Angelegenheiten ein Beispiel an Thüringen nehmen. Dort werden seit Jahren die finanziellen Mittel für die Brandbekämpfung erhöht und man sieht, dass Thüringen damit Erfolg hat - sowohl in der Personalgewinnung als auch in der Brandbekämpfung . Sparwahn bei der Feuerwehr ist unangebracht, gefährdet Leben und erhöht materielle Schäden. Das ist nicht hinzunehmen.“<br /> <br /> <br /> Magdeburg, 4. Juni 2020</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Katja Bahlmann</category>
                            
                                <category>Kerstin Eisenreich</category>
                            
                                <category>Presseerklärung</category>
                            
                                <category>Feuerwehr</category>
                            
                                <category>Landwirtschaft</category>
                            
                        
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-8161</guid>
                        <pubDate>Fri, 07 Feb 2020 10:59:23 +0100</pubDate>
                        <title>Regierungskoalition verhindert auskömmliche Finanzierung des Brandschutzes </title>
                        <link>https://archiv.dielinke-fraktion-lsa.de/nc/themen/a-bis-z/a-z-ablage/detail/news/regierungskoalition-verhindert-auskoemmliche-finanzierung-des-brandschutzes/</link>
                        <description></description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong><em>Zur gestrigen Sitzung des Ausschusses für Inneres und Sport erklärt die Sprecherin für Brand- und Katastrophenschutz Katja Bahlmann:&nbsp; </em></strong><br /> <br /> „Fünf Millionen Euro zahlte das Land noch im vergangenen Jahr aus den Einnahmen der vom Bund erhobenen Feuerschutzsteuer an die Kommunen des Landes aus. Der aktuelle Haushaltsentwurf der Regierungskoalition sieht eine massive Kürzung um zwei Millionen Euro vor. Der Antrag der Fraktion DIE LINKE diese Kürzung zu verhindern und stattdessen die Auszahlung aus der Feuerschutzsteuer an die Gemeinden auf 2/3 der Einnahmen zu erhöhen, wurde in der gestrigen Sitzung des Ausschusses für Inneres und Sport abgelehnt. Damit verstößt die Koalition nicht nur gegen ihren eigenen Koalitionsvertrag. Schlimmer wiegt, dass sie damit eine auskömmliche Finanzierung des Brandschutzes in den Gemeinden des Landes weiterhin verhindert.<br /> <br /> Schon jetzt sind die Gemeinden in Sachsen-Anhalt finanziell nicht mehr in der Lage, alle Investitionen für die Pflichtaufgabe des Brandschutzes zu leisten. Der Ernst der Lage, nämlich dass beim Brandschutz zu sparen auch heißt, an der Sicherheit der Menschen zu sparen, scheint der Regierungskoalition nicht bewusst zu sein. Die vorgesehene Kürzung der Auszahlungen aus der Feuerschutzsteuer ist nicht nur ein Schritt in die falsche Richtung. Sie ist buchstäblich ein Schritt auf einen brandgefährlichen Irrweg.<br /> <br /> Die Fraktion DIE LINKE bleibt bei ihrer Forderung: Die Gemeinden des Landes müssen besser finanziell ausgestattet werden, um die Pflichtaufgabe des Brandschutzes sach- und fachgerecht ausführen zu können. Weiter zu kürzen ist hingegen völlig indiskutabel.“<br /> <br /> &nbsp;<br /> Magdeburg, 7. Februar 2020</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Katja Bahlmann</category>
                            
                                <category>Presseerklärung</category>
                            
                                <category>Feuerwehr</category>
                            
                                <category>Finanzen</category>
                            
                                <category>Haushalt</category>
                            
                                <category>Inneres</category>
                            
                        
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-8155</guid>
                        <pubDate>Thu, 30 Jan 2020 14:45:37 +0100</pubDate>
                        <title>Christina Buchheim zu TOP 8: Entwurf eines Gesetzes über den Digitalfunk der Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben im Land Sachsen-Anhalt </title>
                        <link>https://archiv.dielinke-fraktion-lsa.de/nc/themen/a-bis-z/a-z-ablage/detail/news/christina-buchheim-zu-top-8-entwurf-eines-gesetzes-ueber-den-digitalfunk-der-behoerden-und-organisat/</link>
                        <description></description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Begrüßung,</p>
<p>nachdem die Inbetriebnahme des BOS-Digitalfunknetzes im Wesentlichen abgeschlossen war, kritisierte der&nbsp; Landesrechnungshof die fehlende Regelung der Kostenverteilung zwischen dem Land und den Landkreisen und kreisfreien Städten und forderte eine Kostenregelung nach dem Verursacherprinzip. Lediglich in zwei Bundesländern fehlte zum Berichtszeitpunkt (Prüfung der Haushaltsjahre 2008 – 2014), Drs. 7/2590 vom 08.03.2018 ein entsprechender Kostenverteilungsschlüssel. Seit 2012 wurde an einer entsprechenden Regelung gearbeitet, die in das nunmehr vorliegende Gesetz mündete.</p>
<p>Das Land hat mit der flächendeckenden Ausrichtung des Notrufsystems auf den innovativen Digitalfunk Tatsachen geschaffen. Deshalb fordern die kommunalen Spitzenverbände zu Recht, dass auch deren Finanzierung sichergestellt werden muss. Mit dem Argument, die Nutzung des BOS-Digitalfunks sei freiwillig, entzieht sich das Land der Verpflichtung, den nötigen Mehrbelastungsausgleich zu tragen.</p>
<p>Faktisch ist es jedoch so, dass durch die komplette Umstellung des Notrufsystems in Sachsen-Anhalt auf Digitalfunk keine freiwillige Nutzung mehr möglich ist, sondern ein Nutzungszwang besteht um überhaupt am Notrufsystem teilnehmen zu können - dies gilt für die Feuerwehren und Rettungsdienste im Land gleichermaßen.</p>
<p>Insoweit kritisiert der Städte- und Gemeindebund zu Recht, dass dieses Gesetz nicht mit dem Konnexitätsgrundsatz in Art. 87 Abs. 3 unserer Verfassung vereinbar ist.</p>
<p>Wir erwarten daher verbindliche Aussagen und Regelungen, die die Landkreise und kreisfreien Städte davor schützen, dass sie auf Mehrbelastungen auf Grund dieses Gesetzes sitzen bleiben. Hierauf werden wir unser Augenmerk bei den Haushaltsberatungen richten.</p>
<p>Im Hinblick auf den einzurichtenden Nutzerbeirat mit beratender Funktion wurde von den kommunalen Spitzenverbänden eine klare gesetzliche Regelung zur Zusammensetzung gefordert, die allen Beteiligten ein Mitspracherecht garantiert hätte. Zwar wurde im Ausschuss diesbezüglich signalisiert, dass eine untergesetzliche Regelung im Einvernehmen mit den kommunalen Spitzenverbänden erstellt werden soll, meine Fraktion hätte allerdings eine verbindliche gesetzliche Regelung bevorzugt.</p>
<p>Auf Grund des Hinweises in der Gesetzesbegründung, dass die Regelung des § 38 Rettungsdienstgesetz unberührt bleibt, sehen wir keinen zwingenden Bedarf für den Änderungsantrag. Den Gesetzentwurf lehnen wir aufgrund der Kritikpunkte insgesamt ab.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Christina Buchheim</category>
                            
                                <category>Reden</category>
                            
                                <category>Feuerwehr</category>
                            
                                <category>Inneres</category>
                            
                                <category>Polizei</category>
                            
                        
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-8130</guid>
                        <pubDate>Tue, 17 Dec 2019 16:16:32 +0100</pubDate>
                        <title>Katja Bahlmann zu TOP 7: Gewalt im Rettungs- und Pflegewesen systematisch erfassen und konsequent unterbinden</title>
                        <link>https://archiv.dielinke-fraktion-lsa.de/nc/themen/a-bis-z/a-z-ablage/detail/news/katja-bahlmann-zu-top-7-gewalt-im-rettungs-und-pflegewesen-systematisch-erfassen-und-konsequent-unte/</link>
                        <description></description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Wie lange mag wohl dieser Antrag in den Schubladen gedümpelt haben, bis er das Licht der Welt heute erblickte, wahrscheinlich, wie in der Antragsbegründung geschrieben, seit dem Jahr 2018. Doch wundern sollte mich nichts, wenn ich auf den Antragsteller blicke. Das Thema hat zwar grundsätzlich Konjunktur, aber zu dem Antragsinhalt brauchen wir uns im Großen und Ganzen nicht austauschen, da dieser bereits seit Oktober diesen Jahres von Bundesebene her in Regelung befindet. Dies hätten die Antragsteller durchaus bei gründlicher Recherche selbst herausfinden können, als uns heute diesen obsoleten Antrag vorzulegen.</p>
<p>Es ist unumstritten, dass es Gewalt gegen Pflegende gibt. Es gibt Gewalt gegenüber Rettungsdienstleistenden und es gibt Gewalt gegen Ärztinnen und Ärzte, aber im Gegenzug gibt es auch Gewalt gegen Patientinnen und Patienten, Gewalt gegen Seniorinnen und Senioren, Polizistinnen und Polizisten und es ist ein Anstieg von Gewalt als gesamtgesellschaftliches Problem im Allgemeinen zu erkennen und ja, es ist festzustellen, dass Gewalt in den letzten 4-5 Jahren zugenommen hat - wie ebenso die Verrohung der Gesellschaft seit dem Rechtsruck in dieser Gesellschaft zugenommen hat. Verbal erleben wir dies hier im Parlament ja auch zu jeder Landtagssitzung und darüber sollten wir uns Gedanken machen, liebe Kolleginnen und Kollegen.</p>
<p>Die sehr angespannte Personalsituation und die Gewaltbereitschaft im Gesundheitsbereich wurde bereits auf Bundesebene ganz deutlich wahrgenommen und das hat dazu geführt, dass Gesundheitsminister Jens Spahn ein Gesetzesvorhaben auf den Weg bringt, welches Gewalt gegen Ärzte und Pflegekräfte in Notfallambulanzen härter bestraft, auf den Weg gebracht hat. Im Ärzteblatt vom 29. Oktober dieses Jahres war das oben genannte Vorhaben bereits veröffentlicht worden.<br /> Damit soll medizinisches Personal von ärztlichen Notdiensten und in Notfallambulanzen unter den gleichen strafrechtlichen Schutz zu stellen, wie er seit einiger Zeit auch für Rettungskräfte am Unfallort gilt. Tätliche Angriffe gegen Pflegekräfte können damit mit bis zu 5 Jahren Haft geahndet werden, wenn diese auch zu Anzeige gebracht werden und da stellt sich genau die Hürde dar, denn nicht jeder tätliche Angriff wird auch zur polizeilichen Anzeige gebracht. Die Bundesärztekammer begrüßt dieses Vorhaben. Man sieht, dass allein dies eben den vorliegenden Antrag in dieser Form obsolet macht.</p>
<p>Mit dem uns vorgelegten Antrag wird in den ersten 6 Punkten ein hohes Maß an Dokumentationsaufwand gefordert. Dokumentationsaufwand mit dem der immer wieder geforderte Bürokratieabbau im Gesundheitswesen weiterhin erhöht und massiv ausgebaut wird - das Pflegepersonal, welches schon heute einen extrem hohen Dokumentationsaufwand zu bewältigen hat, soll damit mit noch mehr Dokumentationspflichten belastet werden, das darf nicht sein, liebe Kolleginnen und Kollegen Abgeordneten - Wir müssen auch zukünftig gewährleisten, das Pflegende genau das tun, was ihr Berufsbild aussagt - die Arbeit mit den Menschen soll dabei im Vordergrund stehen! Wenn Ihrer Meinung nach die dokumentierten Vorfälle von Gewalt jedweder Art im Pflegebereich so interessant für die Bevölkerung sind, warum nutzen dann die Klinikbetreiber in diesem Land nicht die Möglichkeit, eben genau diese für Ihre Häuser auch zu veröffentlichen? Ja warum wohl, weil es die Kliniken einfach nicht wollen, das ist doch der Grund - es stünde ihnen doch frei dies zu tun. Sie jedoch jetzt zu zwingen von Landesebene her, das geht absolut zu weit, meine Damen und Herren.</p>
<p>Unter Punkt 8 fordert der Antrag ein ausführliches Konzept zum Umgang mit physischer und psychischer Gewalt in die Ausbildungen der verschiedenen Berufsbilder der professionellen Pflege zu integrieren - dies ist ebenso obsolet, da die bisherige Pflegeausbildung und gerade auch die generalisierte Pflegeausbildung - genau diesen Part bereits in der Stundenverteilung integriert - im Rahmen des theoretischen und praktischen Unterrichts der beruflichen Pflegeausbildung besagt der Punkt II - Kommunikation und Beratung Personen- und situationsbezogen gestalten - und genau hier werden 280 Stunden, also 14% der gesamt Ausbildungsdauer genau für dieses Thema aufgewendet. In der Praxis wurden von den Pflegeschulen bereits in der Vergangenheit 70 Stunden für dieses Thema in der Ausbildung eingeplant und auch hier hat man die Zeichen der Zeit erkannt und wird zukünftig das Thema Gewalt mit noch mehr Zeitaufwand behandeln nämlich mit insgesamt 120 Stunden.<br /> Auch die Dienstleistenden im Rettungsdienst haben bereits auf die Gewaltbereitschaft unter der Bevölkerung bei Rettungseinsätzen reagiert. Das DRK Zeitz zum Beispiel hat das Rettungspersonal im Konfliktmanagement sowie Gewaltprävention hinreichend geschult – sicherlich wäre es wünschenswert für diese Präventiosmaßnahmen die Rettungsdienste als Land auch finanziell zu unterstützen – dass kann mit dem Punkt 3 des Änderungsantrages der Koalition durchaus gelingen.</p>
<p>Das sind alles Beispiele, die die richtigen Wege beschreiben und sie werden bereits beschritten, dazu braucht es den vorliegenden Antrag nicht, der Antrag ist daher abzulehnen - DIE LINKE wird sich dem Antrag der Koalitionsfraktionen anschließen, weil auch wir meinen: Vorbeugen ist besser als Nachsehen, und wir tragen den Präventionsauftrag der Koalition mit. Wir weisen darauf hin, dass das auch Geld kosten wird und dies sollte für die Haushaltplanungen Berücksichtigung finden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>﻿</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Katja Bahlmann</category>
                            
                                <category>Reden</category>
                            
                                <category>Feuerwehr</category>
                            
                                <category>Inneres</category>
                            
                                <category>Polizei</category>
                            
                        
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-8116</guid>
                        <pubDate>Fri, 06 Dec 2019 10:01:10 +0100</pubDate>
                        <title>Feuerwehrausbilder nicht mehr als Ehrenamtliche eingestuft – Land muss Anweisung zurücknehmen</title>
                        <link>https://archiv.dielinke-fraktion-lsa.de/nc/themen/a-bis-z/a-z-ablage/detail/news/feuerwehrausbilder-nicht-mehr-als-ehrenamtliche-eingestuft-land-muss-anweisung-zuruecknehmen/</link>
                        <description></description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong><em>Die Mitteldeutsche Zeitung berichtet von einem Rundschreiben des Landesverwaltungsamtes an die Kommunen, wonach Ausbilder der Freiwilligen Feuerwehren nicht mehr als Ehrenamtliche eingestuft werden sollen, für ihre Ausbildungsstunden künftig Honorarverträge mit den Landkreisen abschließen und sich privat versichern sollen. Dazu erklärt die Sprecherin für Rettungsdienst, Zivil- und Katastrophenschutz, Katja Bahlmann:</em></strong><br /> <br /> „Diese Nachricht kann man nur mit Erschrecken zur Kenntnis nehmen. Sollte die Landesverwaltung dabei bleiben, bedeutet dies einen massiven Qualitätsverlust in der Feuerwehrtätigkeit und beim Brandschutz gerade im ländlichen Raum im Süden Sachsen-Anhalts. Damit verbunden ist die steigende Gefahr, dass Brandschutz mangels Manpower nicht mehr ausreichend gewährleistet werden kann.<br /> <br /> Die Kommunen sind in der Ausführung ihrer Pflichtaufgabe Brandschutz schon heute am Limit. Da der Brandschutz vor allem auf Ehrenamtlichkeit aufgebaut ist, braucht es eine Stärkung des Ehrenamtes und Unterstützung. Mit einem feuchten Händedruck sind hier keine Lorbeeren zu gewinnen. Echte Honorierung, Anerkennung und Verlässlichkeit, das brauchen Feuerwehren.<br /> <br /> Das Institut für Brand- und Katastrophenschutz Heyrothsberge (IBK) schafft die Ausbildung aller Feuerwehrleute aufgrund mangelnder Kapazitäten schon seit Langem nicht mehr. Das Land hat an dieser Stelle versagt und dies bewegte doch erst die Feuerwehren, in der Fläche selbst für die Ausbildung zu sorgen. Die im letzten Jahr veränderten dienstrechtlichen Vorschriften sorgen außerdem für einen Abbau von Ausbildungskapazitäten am IBK, weil Lehrkräfte sich zu den Berufsfeuerwehren orientieren und diese schon jetzt ihre Ausbildung in Eigenverantwortung durchführen. Durch die wegfallende ehrenamtliche Ausbildung hätten die Berufsfeuerwehren das Ausbildungsmonopol. Das kann nicht das Ziel sein.<br /> <br /> Wir fordern die Stärkung des IBK und die Anerkennung von Dienstjahren für die Lehrkräfte. Darüber hinaus fordern wir die tatsächliche Stärkung der Ehrenamtes Feuerwehr und keinen Sparwahn der Landesregierung. Sicherheit kostet Geld, das müssen wir begreifen. Wir fordern das Land auf, diese Anweisung zurück zu nehmen und langfristig ein Konzept zur Neustrukturierung des ehrenamtlichen Brandschutzes mit Unterstützung hauptamtlicher Kräfte vorzulegen.“<br /> <br /> &nbsp;<br /> Magdeburg, 6. Dezember 2019</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Katja Bahlmann</category>
                            
                                <category>Presseerklärung</category>
                            
                                <category>Feuerwehr</category>
                            
                                <category>Inneres</category>
                            
                        
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-7749</guid>
                        <pubDate>Thu, 09 May 2019 09:24:00 +0200</pubDate>
                        <title>Elektrofahrzeuge erhöhen Anforderungen bei der Brandbekämpfung</title>
                        <link>https://padoka.landtag.sachsen-anhalt.de/files/drs/wp7/drs/d4336dak.pdf</link>
                        <description></description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Katja Bahlmann</category>
                            
                                <category>Kleine Anfrage</category>
                            
                                <category>Feuerwehr</category>
                            
                        
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-7693</guid>
                        <pubDate>Wed, 10 Apr 2019 11:34:00 +0200</pubDate>
                        <title>Wie weiter mit der Feuerwehr Burgsdorf?</title>
                        <link>https://padoka.landtag.sachsen-anhalt.de/files/drs/wp7/drs/d4230dak.pdf</link>
                        <description></description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Katja Bahlmann</category>
                            
                                <category>Stefan Gebhardt</category>
                            
                                <category>Kleine Anfrage</category>
                            
                                <category>Feuerwehr</category>
                            
                        
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-7616</guid>
                        <pubDate>Tue, 05 Mar 2019 11:08:00 +0100</pubDate>
                        <title>Aktuelles zur Absicherung der Feuerwehrangehörigen bei Unfällen im Einsatz</title>
                        <link>https://padoka.landtag.sachsen-anhalt.de/files/drs/wp7/drs/d4054dak.pdf</link>
                        <description></description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Katja Bahlmann</category>
                            
                                <category>Kleine Anfrage</category>
                            
                                <category>Feuerwehr</category>
                            
                        
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-7613</guid>
                        <pubDate>Tue, 05 Mar 2019 11:03:00 +0100</pubDate>
                        <title>Förderung des BOS-Digitalfunk bei den Freiwilligen Feuerwehren</title>
                        <link>https://padoka.landtag.sachsen-anhalt.de/files/drs/wp7/drs/d4049dak.pdf</link>
                        <description></description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Katja Bahlmann</category>
                            
                                <category>Kleine Anfrage</category>
                            
                                <category>Feuerwehr</category>
                            
                        
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-7612</guid>
                        <pubDate>Tue, 05 Mar 2019 11:02:00 +0100</pubDate>
                        <title>Förderung des ehrenamtlichen Engagements in der Freiwilligen Feuerwehr </title>
                        <link>https://padoka.landtag.sachsen-anhalt.de/files/drs/wp7/drs/d4048dak.pdf</link>
                        <description></description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Katja Bahlmann</category>
                            
                                <category>Kleine Anfrage</category>
                            
                                <category>Feuerwehr</category>
                            
                        
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-7304</guid>
                        <pubDate>Fri, 19 Oct 2018 14:44:00 +0200</pubDate>
                        <title>Förderung der Feuerwehren</title>
                        <link>https://padoka.landtag.sachsen-anhalt.de/files/drs/wp7/drs/d3497dak.pdf</link>
                        <description></description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Katja Bahlmann</category>
                            
                                <category>Kleine Anfrage</category>
                            
                                <category>Feuerwehr</category>
                            
                        
                        
                    </item>
                
            
        </channel>
    </rss>


