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Wulf Gallert

Landtagsvizepräsident, zuständig für Europa- und Tourismuspolitik, internat. Zusammenarbeit, Religionsgemeinschaften, Mitglied im Ausschuss für Europa und Medien und im Ältestenrat, stellv. im Ausschuss für Recht und Verfassung u. im Finanzaussschuss

Biografie 


Ausbildung, beruflicher Werdegang

Geboren am 22. Juni 1963 in Havelberg, konfessionslos, verheiratet, zwei Kinder

1983 Staatsexamen am Institut für Lehrerbildung Magdeburg

1990 Abschluss als Diplom-Pädagoge an der PH Leipzig

1983 bis 1990 Tätigkeit als Grundschullehrer

1990 bis 1993 Studium der Politikwissenschaft an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg

1993 bis 1994 Leiter des Jugendzentrums Havelberg


Politische und gesellschaftliche Funktionen

1986 Eintritt in die SED

1990 bis 1994 Mitglied des PDS-Kreisvorstandes Havelberg
und Mitglied des PDS-Landesvorstandes

1994 bis 1999 Mitglied des Kreistages Stendal

seit 1994 Abgeordneter des Landtags von Sachsen-Anhalt

1994 bis 2004 Parlamentarischer Geschäftsführer der Fraktion DIE LINKE im Landtag von Sachsen-Anhalt

2004 bis März 2016 Vorsitzender der Fraktion DIE LINKE im Landtag von Sachsen-Anhalt

seit April 2016 Vizepräsident des Landtags von Sachsen-Anhalt


Ehrenamt

Mitglied der Volkssolidarität Sachsen-Anhalt

Über mich

"Jetzt erst recht", das war der Antrieb, der mich vor 25 Jahren in die Politik brachte. Wie für viele Menschen meiner Generation war die Wende ein Einschnitt in meinem Leben, der nicht zuletzt mit der Erfahrung einherging, dass sich so viele ehemals Verantwortliche plötzlich abwandten und mit all dem nichts mehr zu tun haben wollten. Ich war zwar damals erst 26 Jahre alt. Aber ich konnte nicht zurück schauen und sagen, die Vergangenheit geht mich nichts an. Zugleich begleitete ich das Versprechen der blühenden Landschaften nach der Wiedervereinigung mit starker Skepsis und dieses Gefühl sollte alsbald von der Realität eingeholt werden. Was trotzdem stets präsent war, war der Eindruck, dass man den politischen Prozess nach der Wende trotz Skepsis mitgestalten kann.

Mit den Jahren erwuchs aus meiner Skepsis gegenüber den Entwicklungen nach der Wende eine Verbundenheit mit Sachsen-Anhalt. Das für mich Spannende an der Politik ist das Fällen von Entscheidungen, dieser spannende Prozess, wie aus einer ganzen Reihe von Lösungsmöglichkeiten für ein Problem letztlich eine bestimmte beschlossen wird. Ich werde häufig gefragt, ob mir die Arbeit im Landtag nicht langsam langweilig wird, wenn doch so viele Entscheidungen auf der Regierungsbank getroffen werden. Ich bin aber fest davon überzeugt, dass das Parlament die entscheidenden Rahmenbedingungen für die Regierung festlegen muss und deswegen war und bin ich immer gern Mitglied des Landtages von Sachsen-Anhalt.

Reden, Erklärungen und Texte von Wulf Gallert

Ausweitung der Verkaufsöffnung an Sonn- und Feiertagen nicht im Interesse von Arbeitnehmer*innen

Den aktuellen Vorschlag von Wirtschaftsminister Schulze, die Verkaufsöffnung an Sonn- und Feiertagen auszuweiten, kommentiert der wirtschaftspolitische Sprecher Wulf Gallert: „Der von Wirtschaftsminister Schulze vorgelegte Gesetzesentwurf zur Ausweitung der Verkaufsöffnung an Sonn- und Feiertagen wärmt einen alten Vorschlag auf, der bereits in der... Weiterlesen


Betreiber von landesbedeutsamen Fähren werden weiterhin im Stich gelassen

Nach der heutigen Sitzung im Ausschuss für Infrastruktur und Digitales kommentiert Wulf Gallert die Ablehnung des Gesetzesentwurfs zur Förderung landesbedeutsamer Fähren wie folgt: „Die Landesregierung hat in der heutigen Ausschusssitzung des Landtags eine Verbesserung für die landesbedeutsamen Fähren im Land durchweg abgelehnt. Der... Weiterlesen


Strukturwandel der Automobil-Industrie nur mit Beschäftigten zusammen machbar

Im Wirtschaftsausschuss des Landtags von Sachsen-Anhalt gab es heute auf Antrag der Fraktion DIE LINKE eine Anhörung zur Situation und Zukunft der Automobil-Zulieferer im Land. Dazu erklärt Wulf Gallert, wirtschaftspolitischer Sprecher: „Einer der Fachexperten bei der heutigen Anhörung war Prof. Dr. Klaus Dörre von Universität Jena, der mehrere... Weiterlesen